Imagination

Eine der wunderbarsten Fähigkeiten des Menschen ist es, unabhängig von der ihn umgebenden physischen Realität innere Vorstellungswelten mit allen Sinnen entstehen zu lassen. Meist sind es visuelle Bilder, es können aber auch Klänge und taktile Sensationen sein.
Diese Bilder sind keine gegenwärtig sinnlich-existierenden Bilder, sondern können entweder Erinnerungen und/oder Kombinationen von anderen Vorstellungen sein. Diesen Vorgang nennt man Imagination.

Die Imagination einer Person kann genutzt werden, um z.B. eine erlebte Erfahrung zu verarbeiten, einen neuen Umgang mit einer Situation zu schaffen, sowie Leistung, Lernen und Wohlbefinden zu verbessern.

Vorteile

Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie eine körperliche und emotionale Veränderung hervorrufen kann, da das Nervensystem direkt auf diese innerlich erschaffenen Bilder mit einer gefühlsmäßigen Antwort reagiert und so erlernte Gewohnheiten umgelernt werden können.
Es werden dieselben neuronalen Kreisläufe aktiviert wie es bei einer realen äußeren Erfahrung, der Fall ist.

Weil Imagination somit durch Neuroplastizität gespeicherte Information modulieren kann, wird sie schon lange effektiv in Bereichen wie Sport, Lernen, Rehabilitation, mentaler Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt.
Gekoppelt mit klaren Intentionen ist es auch für mich eine der potentesten Methoden, um meinen KlientInnen zu helfen ein neues Selbstkonzept zu erschaffen sowie positivere Gefühlswelten zu kreieren und Entspannung im Nervensystem zu erzeugen und zu trainieren.

Wissenschaft

Ein interessantes und erwähnenswertes Detail aus der Wissenschaft ist (ausgewählte Studien weiter unten*), wie unser Gehirn uns hilft durch Imagination unsere Ziele besser zu erreichen:
Imagination beeinflusst zwei Systeme in unserem Gehirn positiv, die für die Filterung und Verarbeitung wahrgenommener Stimuli zuständig sind:

  • Das retikuläre Aktivierungssystem (RAS)
    Das RAS fungiert als Wahrnehmungsfilter, der automatisch hereinkommende Stimuli filtert, um die Aufmerksamkeit auf wichtige Punkte zu lenken. Diese Funktion spielt bei der Zielerreichung eine wichtige Rolle.
    Geführte Imagination trainiert das RAS, um Informationen herauszufiltern, die für die Zielerreichung irrelevant sind, und um uns auf neue eingehende Informationen aufmerksam zu machen.
  • Den Thalamus
    Der Thalamus macht in der Verarbeitung der Stimuli keinen Unterschied zwischen innerer und äußerer Realität. Als Folge fühlen sich Ideen und Bilder, die immer wieder kontempliert werden, nach einiger Zeit real an, da unsere neuronalen Verbindungen umgestaltet werden, um die Realisierung dieser Idee zu unterstützten.

Aufgrund dieser Tatsache kann Imagination erfolgreich eingesetzt werden, um unser Selbstvertrauen zu stärken und in eine gewisse Richtung zu handeln.

*Studien zum Thema:
The Therapeutic Role of Guided Mental Imagery in Treating Stress and Insomnia: A Neuropsychological Perspective (Ravinder Jerath1*Connor Beveridge1Michael Jensen2Ruchir Paladiya3) 1Charitable Medical Healthcare Foundation, Augusta, GA, USA.

Investigating the Impact of Guided Imagery on Stress, Brain Functions, and Attention: A Randomized Trial (Katarzyna Zemla 1Grzegorz Sedek 1Krzysztof Wróbel 2Filip Postepski 2Grzegorz M Wojcik 2)

Thalamic bridge from sensory perception to cognition (Author links open overlay panelM. Wolff a b, S. Morceau a b, R. Folkard c, J. Martin-Cortecero c, A. Groh c)

Alle Methoden

Introspektion und Inquiry

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Clearing

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Kreative Arbeit

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Imagination

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Arbeit mit dem inneren Kind

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Selbstliebepraxis

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Yogatherapie

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.