Arbeit mit dem inneren Kind

Das „Innere Kind“ ist ein Modell aus der Psychotherapie zur Betrachtung innerer Erlebniswelten. Den Begriff des inneren Kindes gibt es bereits seit den 1990er Jahren, wo sich verschiedene Ansätze zur „Inneren-Kind-Arbeit“ entwickelt haben1.

Besonders populär wurde der Begriff jedoch in den letzten Jahren durch einige Bestseller2.

Symbolisch steht das innere Kind für die im Gehirn abgespeicherten Gefühle, Erfahrungen und Erinnerungen aus der Kindheit, welche sowohl aus positiven und negativen Glaubenssätzen sowie aus Gefühlen von Hilflosigkeit und Einsamkeit als auch kindlicher Freude und positiver Einstellung zu sich selbst bestehen können.

Viele Menschen stellen fest, dass ihnen immer wieder ähnliche Probleme begegnen, so als ob es bestimmte „innere Themen“ gäbe, die sie nicht loslassen können. Besonders in Liebesbeziehungen können solche Themen deutlich werden und sich wiederholen.

1 Bradshaw, John: Homecoming: Reclaiming and Healing Your Inner Child, Bantam, 1992
Chopich, Erika J.: Healing Your Aloneness: Finding Love and Wholeness through Your Inner Child, Harper One,1990
2 Stahl, Stefanie: Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme, Kailash, 2015

Beispiel

Hat das Kind in der Vergangenheit viel Zurückweisung oder Entwertung erlebt, so fühlt sich das innere Kind oft „nicht liebenswert“ und entwickelt Gefühle von Scham und Angst davor, verlassen zu werden. Die erwachsene Person projiziert später oft die Erwartung des „ungeliebten Kindes“ auf andere Menschen und unterstellt ihnen zum Beispiel, sie permanent abzulehnen. Solche oder ähnliche Projektionen sind häufig die Hauptursachen, warum Beziehungen schwierig werden.

Wie kann innere-Kind-Arbeit hier helfen?

Anstatt diese Muster immer wieder im Außen zu wiederholen, kann man sich durch die Arbeit mit dem inneren Kind über solche psychischen Muster bewusstwerden, für sie Verantwortung übernehmen und diese heilen.
Diese Arbeit funktioniert über eine beabsichtigte, bewusste Ich-Spaltung zwischen dem beobachtenden reflektierenden Erwachsenen-Ich und dem erlebenden inneren Kind-Ich.

Durch das Einnehmen der Erwachsenenrolle kann Verantwortung für das innere Kind und dessen Gefühle übernommen werden, anstatt diese nach außen zu projizieren.

Das Ziel einer Therapie ist, eine liebevolle Verbindung zwischen dem Inneren Kind und dem Erwachsenen herzustellen, um dessen Bedürfnisse zu verstehen und zu erfüllen und um dessen destruktive Glaubensmuster zu beseitigen, um neue konstruktive Glaubensmuster zu kreieren.

Im konkreten Setting begleite ich meine Klient*innen dabei, mittels Imagination selbst in die Elternrolle für ihr inneres Kind zu schlüpfen, um dessen unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse im Hier und Jetzt und im Innen zu hören, wertzuschätzen und zu erfüllen. Das innere Kind kann so in der eigenen Kindheit entstandene Verletzungen heilen und Versäumnisse nachholen, im Sinne des Spruches: „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.“

Alle Methoden

Introspektion und Inquiry

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Clearing

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Kreative Arbeit

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Imagination

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Arbeit mit dem inneren Kind

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Selbstliebepraxis

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.

Yogatherapie

Hier geht es um das Erlernen einer nach innen gerichtete Beobachtunghaltung, die dazu dient, das eigene Erleben und Verhalten zu betrachten und zu analysieren.